Endlich am Baijkalsee – endlich ein Blogeintrag

Am letzten Tag in Yekatarinburg haben wir die Stadt ein bisschen erkundet und sie von der Terrasse eines der größten Gebäude bewundert.
Nachdem wir von Yekatarinburg 56 Stunden im Zug unterwegs waren, die uns zu Doppelkopf- und Skatprofis machten, haben wir uns dazu entschieden danach noch 5 Stunden mit einer Eisenbahn ein sehr schönes, historisches Stück am Baijkal-See entlang zu fahren, um endlich am Baijkal-See zu sein.

Dort angekommen ging es zum nächsten wackeligen Gefährt. Mit einer Fähre haben wir über eine schmale Stelle des Sees übergesetzt, um dort Olga, unsere Ansprechpartnerin für die Pfadfinder am Baijkalsee, zu treffen.
Während der Fährfahrt war der ganze See mit „Nebel“ bedeckt. Es sah sehr malerisch aus, doch am Abend erfuhren wir, dass es kein Nebel sondern Rauch von den großen Feuern in Sibirien war. Diese Feuer sind sehr viel nördlicher, sodass wir hier nichts zu befürchten haben.

Netter Weise dürfen wir bis morgen bei Olga und ihrer Tochter, die ebenfalls Pfadfinderin ist, schlafen. Am ersten Abend durften wir sogar ihr privates, russisch traditionelles Banja benutzen, welches sich trotz keinerlei fließend Wasser als sehr entspannend herausstellte. Es war super!
Heute wurden wir von zwei russischen Pfadfinderinnen mitgenommen, die uns die Umgebung von Никола und vor allem wunderschöne Aussichtspunkte gezeigt haben. Um diese zu erreichen haben wir heute zwei Berge erklommen, was sich absolut gelohnt hat!
Morgen fangen wir dann mit unserem Haijk rund um den Baijkal-See an, auf dem uns sogar eine der russischen Pfadfinderinnen begleiten wird.

Gut Pfad

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