Wir sind in Beijing!!!

Leider funktioniert auch hier die Verbindung nicht optimal, daher das späte Update.
Die Mongolei war der Wahnsinn! Sehr gutes Wetter, wunderschöne Natur und geniales Essen.

Tag 1

Am Samstagmorgen sind wir um kurz vor sieben in Ulaan-Bataar angekommen. Nach kurzer Suche fanden wir Daria, unseren Guide für die nächste Woche.
Für die Woche in der Mongolei hatten wir, da sich die Kontaktaufnahme mit den mongolischen Pfadfindern leider als sehr schwierig bis unmöglich herausstellte, eine Tour gebucht. Auch die fehlenden Sprach- und Ortskenntnisse waren ein Faktor für die Tour und zuletzt schien es uns am wahrscheinlichsten und sichersten, auf diese Weise soviel Kultur des Landes wie möglich zu erleben.
Nach einer kurzen Vorstellung ging es in ein nahegelegenes Fastfood Restaurant, wo es Würstchen im Brotmantel, Spiegelei, Toast, Salate und Bananen zum Frühstück gab.
Nach einer kurzen Vorstellung ging es in ein nahegelegenes Fastfood Restaurant, wo es Würstchen im Brotmantel, Spiegelei, Toast, Salate und Bananen zum Frühstück gab.
Im Anschluss ging es zu den beiden Autos und raus aus der Stadt. Gegen Mittag wurde an einem Restaurant gehalten. Es gab verschiedene mongolische Gerichte und der allererste Milchtee wurde getrunken.
Nach dieser super leckeren Stärkung ging es weiter und bald bogen wir auf eine Straße ein, die man nichtmal als Feldweg beschreiben kann.
Circa 30 Minuten später blieb eins unserer Autos plötzlich stehen. Autopanne in der Mongolei. Also machten sich die beiden Fahrer ‚mal eben‘ auf den Weg um Ersatzteile zu besorgen und kamen 2 Stunden später, leider ohne Teile, zurück. Daher wurde entschieden zwei Mal zu fahren und die ersten vier Teilnehmer fuhren zusammen mit dem Guide los.
Die fünf Zurückgebliebenen vertrieben sich die Wartezeit (ca 2 Stunden) mit Kartenspielen und beobachteten den ersten, wunderschönen Sonnenuntergang der Tour.
Alle im Camp machten sich derweil nützlich und bereiteten das Abendessen vor, wobei einer lediglich die Aufgabe hatte alle Mücken, welche sich auf die Arbeitenden stürzten, abzuhalten.
Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildete die Nacht in einer Ger, eine echte mongolische Jurte!

Auf zur Mongolei

In den letzten Tagen in Irkutsk haben wir meherere Pfadfinder aus Russland und einen aus Kasachstan getroffen und mit ihnen die Stadt etwas kennengelernt. Die Kommunikation mit ihnen erwies sich als schwierig, weil die Russen wenig wert darauf legen englisch zu lernen. Der Pfadfinder aus Kasachstan war zu den russischen Pfadfinder „geflohen“, weil er eine Pollenallergie hat und in seiner Heimat im Moment Pollenflug ist. 🙂

Nach diesen Tagen der Begegnung folgt nun die Weiterreise mit dem Zug.
Nach einer kurzen Nacht, die wir eher mit packen und wasserfiltern verbracht haben, sitzen wir nun um 8Uhr morgens in unserem ersten chinesischen Zug. Bevor wir aber nach China kommen fahren wir ersteinmal in die Mongolei und verbringen dort ein paar Tage. Die Fahrt dorthin dauert nur 24 Stunden, die wir im Zug verbringen dürfen. Unterwegs müssen wir einmal aussteigen, weil die Schienen gewechselt werden müssen.
Zum Abschied sagen wir до свидания Russland und wir freuen uns auf die Mongolei!

Hajk Bericht


Wir waren die letzten Tage auf dem Baikaltrail hajken (für alle nicht Pfadfinder, Wandern mit Gepäck, Zelt und ausreichend Essen für einige Tage).

Abschied von der Gastgeberin und ihrer Tochter, aber auch von den drei Hunden fiel schwer, trotzdem machten wir uns fröhlich und mit ca. 22 kg Gepäck auf den Weg ins Abenteuer Hajk am Baikalsee. 

Erster Stop war der örtliche Tante Emma Laden, bei dem die Auswahl eher als begrenzt beschrieben werden kann. Hier kam dann auch Maшa(Mascha) dazu eine Pfadfinderin von den Baikalscouts. 

Das erste Stück des Weges war direkt das härteste des gesamten Hajks, es ging für ca. 5 km stetig und recht steil bergauf, was für manche Teilnehmer der Gruppe weniger Probleme bereitete als für andere. Auf diesem Stück verloren wir viel Zeit und kaum auf der Bergkuppe angekommen konnten wir erstes, leises Donnern in der Ferne vernehmen. Zum Glück ließ der Regen noch auf sich warten, bis wir den grade erst erklommenen Berg schon fast hinab gestiegen waren.

Mit dem drohenden Gewitter wurde schnell entschieden, dass es Zeit war das Zelt aufzubauen. Leider waren wir nicht schnell genug und kamen in einen Wolkenbruch, welcher uns in kürzester Zeit komplett durchnässte. Trotzdem war es ein echtes Erlebnis, den Blitzen auf dem Baikalsee zuzuschauen und dann bei Kerzenschein im warmen Schlafsack einzuschlafen.

Nachdem es die komplette Nacht und auch den Morgen geregnet hatte, begannen wir den Tag spät und verteilten das Gewicht um, hauptsächlich indem eine Person die Kothe (für die nicht Pfadfinder: unser Zelt) alleine nahm. Am Abend kamen wir an einem wunderschönen Platz vorbei und entschieden kurzfristig die Tagesetappe 2 km eher zu beenden und uns noch im Baikalsee zu erfrischen. 

Beim Abendessen erreichte uns dann die Nachricht, dass die Fähre an unserem Ziel ausgebucht war und die einzige andere Möglichkeit war mit einem privaten Boot zu fahren, auf dem leider nur 4 Leute Platz hatten. Insgesamt waren wir aber leider 9 Leute (5 in unserer und 4 in der anderen Gruppe), daher erklärte sich Max J. bereit die kompletten 22 km zurück zu laufen. Damit dies funktionieren könnte, musste Paul dann nur vor 11 Uhr am 7 km entfernten Zielort ankommen.

Um den Plan umzusetzen gingen wir früh schlafen und konnten nicht wie erhofft den tollen Platz richtig genießen.

Am nächsten Tag ging Paul um 6 Uhr los und ließ uns die schwersten Sachen zurück. Auch wir standen früh auf und bauten noch im Frühnebel das Zelt ab. Laurenz trug wieder das gesamte Zelt, womit sich das Gewicht seines Rucksacks auf ca. 31 kg erhöhte. Diese letzte Etappe war wohl die schönste, ohne viele Berge und immer direkt am Ufer des Baikalsees entlang. Trotz einer größeren Pause, in der wir den Rest des Käses, die restliche Salami verputzten und die Füße im See abkühlten, kamen wir relativ früh am Ziel an und hatten noch 4 Stunden Zeit, bis uns das gebuchte Boot abholte. Da es sehr sonnig war wurde schnell eine halbe Kothe für Schatten aufgebaut und jemand ging nochmal Schwimmen. 

Die Bootsfahrt zurück zum Ausgangspunkt war sehr schön und wir konnten in der halben Stunde nochmal komplett betrachten, was wir in den letzten Tagen gelaufen waren. 

Mascha half uns den richtigen Bus zu finden und nach einer abenteuerlichen Fahrt sind wir in Irkutsk angekommen.

Zurück bleibt die Erinnerung an einen wunderschönen Hajk mit fantastischer Landschaft und eine neue Freundschaft.

Endlich am Baijkalsee – endlich ein Blogeintrag

Am letzten Tag in Yekatarinburg haben wir die Stadt ein bisschen erkundet und sie von der Terrasse eines der größten Gebäude bewundert.
Nachdem wir von Yekatarinburg 56 Stunden im Zug unterwegs waren, die uns zu Doppelkopf- und Skatprofis machten, haben wir uns dazu entschieden danach noch 5 Stunden mit einer Eisenbahn ein sehr schönes, historisches Stück am Baijkal-See entlang zu fahren, um endlich am Baijkal-See zu sein.

Dort angekommen ging es zum nächsten wackeligen Gefährt. Mit einer Fähre haben wir über eine schmale Stelle des Sees übergesetzt, um dort Olga, unsere Ansprechpartnerin für die Pfadfinder am Baijkalsee, zu treffen.
Während der Fährfahrt war der ganze See mit „Nebel“ bedeckt. Es sah sehr malerisch aus, doch am Abend erfuhren wir, dass es kein Nebel sondern Rauch von den großen Feuern in Sibirien war. Diese Feuer sind sehr viel nördlicher, sodass wir hier nichts zu befürchten haben.

Netter Weise dürfen wir bis morgen bei Olga und ihrer Tochter, die ebenfalls Pfadfinderin ist, schlafen. Am ersten Abend durften wir sogar ihr privates, russisch traditionelles Banja benutzen, welches sich trotz keinerlei fließend Wasser als sehr entspannend herausstellte. Es war super!
Heute wurden wir von zwei russischen Pfadfinderinnen mitgenommen, die uns die Umgebung von Никола und vor allem wunderschöne Aussichtspunkte gezeigt haben. Um diese zu erreichen haben wir heute zwei Berge erklommen, was sich absolut gelohnt hat!
Morgen fangen wir dann mit unserem Haijk rund um den Baijkal-See an, auf dem uns sogar eine der russischen Pfadfinderinnen begleiten wird.

Gut Pfad

Ein Grenzen überschreitendes Erlebnis

Nach unserer guten Ankunft in Ekaterinburg begaben wir uns heute direkt auf das nächste nervenaufreibende Abenteuer: Eine Fahrt mit russischen Taxen. Durch strömenden Regen fuhren wir zu unserem Ziel, der europäisch/asiatischen Kontinentalgrenze.

Nachdem wir diese schnell erkundet hatten, machten wir uns auf den Weg zurück ins Hostel.

Gut Pfad und Grüße nach Europa



Foto vom Zug

Aufgrund einiger Schwierigkeiten mit dem Internet wird hier nun ein Foto der Fahrt nachgereicht:

Ein ganzer Tag im Zug

Bald endet unsere erste längere Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn. Seit gestern um 00:30 Uhr sind wir nun auf den Gleisen unterwegs und freuen uns dem entsprechend sehr, morgen um 11:00 Uhr Ortszeit in Ekaterinburg aussteigen zu können. Von dort aus melden wir uns dann das nächste Mal.

Gut Pfad

Die ersten Tage in Moskau

Gestern haben wir Moskau und besonders die Gegend um dem roten Platz erkundet. Es war sehr eindrucksvoll. Leider ist das Lenin-Mausoleum geschlossen. Dafür waren wir in einem riesigen, blumigen Einkaufszentrum am Roten Platz und haben in einer sowjetischen Kantine gegessen, was manche gut und manche eher interessant fanden.
Abends kam dann der Nachzügler mit dem Flugzeug an und traf um 0:00 Uhr im Hostel ein.

Heute wollten wir die Insel in der Moskva und besonders die alte Schokoladenfabrik erkunden, was semi gut geklappt hat, weil die Insel anders war als gedacht und die Schokoladenfabrik eher ein alternatives Viertel war.
Nachdem wir uns aufgeteilt hatten, hat ein Teil von uns gewünschten Tee für Freunde aus Deutschland, Gaskartuschen für die Campingkocher und eine Gitarre für die Fahrt gekauft. Der andere Teil hat einen Jungen mit einer Babyziege in der Metro gesehen, eine schöne Kuppel/Weltkarte bewundert und das Abendessen vorbereitet.


Morgen ist der Plan ins Experimental Science Museum zu gehen.
Gut Pfad

Angekommen in Moskau

Wir sind nun endlich gut angekommen,
liegen jetzt gesättigt und mit Einkäufen Versorgt in unseren Betten und sind echt geschafft.
Unsere ersten Erfahrungen aus Moskau haben wir schon gemacht:
1. Die Metro Türen schließen nach dem Piepen auch wenn sich noch Gegenstände oder Personen dazwischen befinden.
2. Die Metro Stationen sind vergleichbar mit kleinen Palästen, geschmückt mit Gold und Verzierungen, und sie sind unglaublich sauber!

Von unseren weiteren Entdeckungen und Erfahrungen werden wir natürlich in den nächsten Tagen wieder berichten aber nun brauchen wir erstmal eine erholsame Nacht.

Morgen geht’s los!

In ca. 9 Stunden geht es los!
Die Rucksäcke sind gepackt, die Nerven angespannt…
Sind wir wirklich morgen schon in Russland auf dem Roten Platz? Eine letzte Nacht noch in den heimischen Betten schlafen.
Wir freuen uns riesig auf unsere Reise!